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Anhebung der Kleinunternehmergrenze auf 22.000 €

Durch die Bezugnahme der Grenze auf das Vorjahr können Kleinunternehmen bereits 2019 bis zu 22.000 € Einnahmen erzielen, ohne ihren Status als Kleinunternehmer zu verlieren. Die Erhöhung bedeutet auch, dass eine Reihe von Selbständigen und Start-ups wieder für diese Vereinfachungsregelung in Frage kommen.

Ergänzende Hinweise:

  • Möchten Unternehmer von der Kleinunternehmer-Regelung Gebrauch machen, dürfen diese Unternehmen keine Umsatzsteuer in den Rechnungen ausweisen.
  • Steuerfreie Erlöse werden nicht in die 22.000-€-Grenze eingerechnet.
  • Bei einem Wechsel von der Regelbesteuerung zur Kleinunternehmerregelung sind unter Umständen Berichtigungen beim Vorsteuerabzug vorzunehmen, falls für einzelne angeschaffte Gegenstände über 1.000 € Vorsteuer vom Finanzamt erstattet wurde.
  • Von der Kleinunternehmerregelung kann auch ohne Überschreiten der Grenzen freiwillig zur Regelbesteuerung per Option gewechselt werden. An diesen Wechsel ist man dann fünf Jahre gebunden.

Die Grenze für umsatzsteuerliche Kleinunternehmer beträgt seit dem Jahr 2004 „nicht mehr als 17.500 € im vorangegangenen Jahr und nicht mehr als 50.000 € im laufenden Jahr“. Der Gesetzgeber erhöht die Grenze von 17.500 € ab 1.1.2020 auf 22.000 €.

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